Rückzüge, Disqualifikationen, Strafen

Rückzüge, Disqualifikationen, Strafen



Ein angekündigter Rückzug erfolgt, wenn ein Spieler den Turnierleiter darüber informiert, dass er aus einem beliegigen Grund nicht in der Lage ist, an einem Turnier weiter teilzunehmen. Ein angekündigter Rücktritt erfolgt auch, wenn ein Spieler alle seine verbleibenden Partien an jeden Gegner nahezu gleichzeitig aufgibt, unabhängig davon, ob er den Turnierleiter informiert hat oder nicht.
Eine stiller Rückzug erfolgt, wenn ein Spieler ein Turnier abbricht. Ein gutes Indiz für einen stillen Rückzug, dass ein Spieler die Mehrheit der verbleibenden Partien durch Zeitüberschreitung verloren hat. Ein weiteres Indiz ist, dass er die Mehrzahl der verbleibenden Partien aus allen Turnieren durch Zeitüberschreitung verloren hat. Ein solcher Rückzug wirkt sich auf alle LSS-Turniere aus, an denen der Spieler teilgenommen hat.
Die restlichen laufenden Spiele werden gestoppt und abgeschätzt. Wenn, basierend auf der Anzahl der Spiele zu Beginn des Turniers, der austretende Spieler:
  1. weniger oder gleich 50% seiner Spiele beendet hat, werden alle Spiele als verloren gewertet. Bereits beendete Partien sind für die Punktetabelle des Turniers auf "Rücktritt" (Verlust) zu setzen, bleiben aber entsprechend dem tatsächlichen Ergebnis gewertet.
  2. mehr als 50% seiner Spiele beendet hat, werden nur die restlichen Spiele sind als verloren gewertet.

Strafen

Die folgenden Sperren zur Teilnahme an neuen Turniere werden verhängt. Sie sind kumulativ, d. h. alle Sperrzeiten.
Für jeden der oben genannten Fälle wird eine Sperre von 2 Wochen verhängt, wenn die Position des Spielers als verloren abgeschätzt wurde. Die Position wird von einer starken Schachengine analysiert und abgeschätzt und kann nicht angefochten werden.